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Wegen der hohen Wärmedämmung moderner Bürogebäude und der beträchtlichen inneren Wärmelast durch Beleuchtung, Computer und Nutzer, ist eine Kühlung aus physiologischen und ökonomischen Gründen notwendig.
Eine einfache und preisgünstige Lösung zur Kühlung eines Bürogebäudes ist der Einbau von „thermoaktiven Bauteilen“ (TAB). Diese dienen sowohl zur Beheizung wie auch der Kühlung.
Mit diesem System der TAB werden bezüglich Temperatur und Strahlungsasymmetrie die Behaglichkeitskriterien nach ISO 7730 Kategorie „B“ erfüllt. Bei Arbeitsplatzgrößen >10 m²/Person kann auch die DIN EN 15251 bezüglich Temperatur Kategorie 2 eingehalten werden.
Diese wird ergänzt durch eine in die TAB eingelegte kontrollierte Lüftung, die durch die TAB nachgewärmt oder nachgekühlt wird, somit die Zuluft mit ca. 1 ... 3 K Untertemperatur eingeblasen werden kann. Über die vor genannten Rahmenbedingungen kann hier auch die Bedingung der DIN EN 15251 Kategorie 2 (oder 1) bezüglich Frischluftrate eingehalten werden.
Zur Kühlung des Gebäudes ist Kühlwasser mit minimal 18°C ausreichend, dieses kann ganzjährig mittels Umweltenergie (adiabatische Kühlung und Spitzenlastabdeckung über Erdkollektor) erfolgen. Der COP liegt bei >300 und ist damit 100 mal höher als bei einer mechanischen Kälteanlage.
Das nachstehende Diagramm wurde für ein Verwaltungsgebäude generiert und zeigt, dass für die Beheizung und Kühlung eine Heiz/Kühlwassertemperaturen zwischen 28 und 18°C ausreichend ist um die Raumkonditionen nach DIN EN 15251 einzuhalten (die untere Begrenzung dient zur Verhinderung von Kondensation).


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